Test MP3-Encoder

Fazit

Verschiedene Testhörer beurteilten die Sounds der Encoder und verglichen sie mit dem Ausgangsmaterial. Es war kein Unterschied zu hören. Eindeutige Differenzen hingegen finden sich bei den Preisen und Funktionen der Encoder. Pauschal kann man sagen: Je teurer die Programme, um so schlichter das Erscheinen und um so einfacher die Bedienung. Das klingt vielleicht nicht sehr wissenschaftlich, trifft aber den Punkt. Die beiden teuersten Programme kommen von Opticom mit 199 Dollar und Telos 369 Dollar. Beide beinhalten den Fraunhofer-Codec, lassen sich komfortabel bedienen und sind in der Optik außerordentlich schlicht.


Das krasse Gegenstück: der MusicMatch Jukebox 4. Für 29 Dollar erhalten Sie ein farbenfrohes Programm inklusive CD-Grabber. Legen Sie die Audio-CD einfach ins Laufwerk, und MusikMatch Jukebox 4 bestimmt automatisch Titel der CD, Künstler und die Namen der Lieder. Die Informationen bezieht es via Internet aus der CD-Datenbank CDDB. Nachteile: Der integrierte Audio-Grabber ist langsamer als WinDac, dem wohl am weiten verbreitesten Audio-Grabber. Eine Unzahl an Einstellungen und Funktionen erschrecken jeden Anfänger und bereits vorhandene wav-Dateien lassen sich nur mit 112 KBit/s in eine MP3-Datei verwandeln. Dennoch ist dieses Programm für alle MP3-Fans geeignet, die Ihre komplette CD-Sammlung in MP3s konvertieren wollen. Denn das geht zügig und komfortabel. (nha)


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