
Vom 24.05.2005
Grundlagen der Hochverfügbarkeit
Hochverfügbarkeit steht für Sicherstellung der Geschäftsabläufe durch ein weitest gehend reibungsloses Funktionieren der IT-Infrastruktur. Der folgende Artikel liefert eine eingehende Begriffsbestimmung.
Je besser ein Unternehmen auf einen gravierenden Systemausfall vorbereitet ist, desto geringer ist die Gefahr schwer wiegender Folgen, wenn es zu einem Ausfall der IT-Komponenten kommt. Die Themen Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery-Strategien gehören daher nicht nur in die Verantwortung der IT-Abteilung, sondern auch auf die Agenda der Geschäftsleitung.
Der unterbrechungsfreie Geschäftsablauf ist für Unternehmen heute ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Dabei gibt es weit mehr Ursachen für einen Ausfall als die häufig genannten Viren und Würmer. Eine Rolle spielen auch Hardware-Fehler, unausgereifte Software und menschliches Versagen. Stromausfälle und Brände, Diebstahl, Sabotage, Stürme und Hochwasser stellen ebenfalls ein Risiko für Rechnersysteme und Daten dar.
Verfügbarkeit und Hochverfügbarkeit, Fehlertoleranz und SPOFs (Single Point of Failure) sind Begriffe, die im Umfeld hochverfügbarer Systeme eine grundlegende Rolle spielen. Der erste Teil dieser Artikelserie widmet sich eingehend diesen Begriffen.
Die Artikelserie basiert auf dem Kapitel 2 des Standardwerks "Oracle 10g Hochverfügbarkeit" von Andrea Held aus dem Verlag Addison-Wesley. Sie können dieses über 600 Seiten starke Buch auch in unserem Buchshop bestellen oder als eBook herunterladen.
| Teil 1: | Grundlagen der Hochverfügbarkeit |
|---|---|
| Teil 2: | Hochverfügbarkeit: Kennzahlen und Metriken |
| Teil 3: | Hochverfügbarkeit: Ausfallkosten und Aufwand |
Inhalt dieses Artikels
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