MP3 Grundlagen: Psychoakustik

Überlagerungen und MP3

Bei MP3 macht man sich dieses Wissen folgendermaßen zu Nutze: Angenommen Sie haben einen Ton mit 1 kHz. Ein weiterer Ton liegt bei 1,1 kHz und ist um zirka 18 dB leiser. Der Ton bei 1,1 kHz ist vollkommen vom ersten Ton verdeckt, da er unterhalb der Mithörschwelle liegt. Folglich wären auch andere schwächere Töne in unmittelbarer Nähe des ersten Tones maskiert. Kommt ein dritter Ton mit 2 kHz hinzu, und ist dieser ebenfalls 18 dB leiser als der Erste, wäre er jedoch hörbar, da er in einem anderen Frequenzband liegt. Für MPEG-Audio-Encoder bedeutet dies: Töne, die überdeckt sind, können weggelassen werden, da sie nicht hörbar sind und somit Redundanz bedeuten.


Bild 4: Starke Signale mit einer geringen Bandbreite sind stärker verdeckend als breitbandige schwache Signale.
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Bild 4: Starke Signale mit einer geringen Bandbreite sind stärker verdeckend als breitbandige schwache Signale.
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In der Psychoakustik spielt aber auch die Art des Schalls eine wichtige Rolle. Ein kurzes, lautes Signal (tonal) ist stärker verdeckend als geräuschhafte, breitbandige Signale (non-tonal). In Bild 4 sehen Sie das Spektrum eines Sinussignals und die sich daraus ergebende Verdeckungskurve.


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