
Vom 07.02.2008
Durch höhere Auslastung Energiebedarf reduzieren
Mit Virtualisierung Stromkosten senken
In zahlreichen Rechenzentren von IT-Dienstleistern gehören virtualisierte Systeme längst zum Alltag. Denn durch die Virtualisierung von Servern lassen sich Rechnerfarmen effizienter gestalten und Stromkosten senken. Inzwischen setzten auch viele Unternehmen auf eine Virtualisierung ihrer Server.
In der Vergangenheit wurde die Virtualisierung von Servern häufig als Ansatz betrachtet, die Hardware besser auszulasten sowie die Systemverwaltung zu vereinfachen. Einige leistungsstarke statt weniger einzelne Computersysteme kommen zum Einsatz. Neben den genannten Faktoren bringt dies einen weiteren, bislang noch wenig beachteten Effekt mit sich: Die Leistungsaufnahme sinkt, was dazu beiträgt die Betriebskosten der IT zu senken.
Was ist Server-Virtualisierung?
Virtualisierungstechnik erlaubt es, Prozessoren, Festplatten und Arbeitsspeicher eines Computers mehreren virtuellen Computern zur Verfügung zu stellen. In den virtuellen Maschinen lassen sich voneinander unabhängige Softwarekonfigurationen einrichten, die sich eine physikalische Hardware teilen. Neu ist diese Idee keineswegs: Erste Virtualisierungsansätze hatte IBM bereits um 1970 für seine Großrechner entwickelt.
Mittlerweile sind solche Verfahren für eine Reihe von Rechnerplattformen verfügbar. Sie lassen sich entweder auf Grundlage eines vorhandenen Betriebssystems wie etwa Linux oder Windows installieren oder direkt auf der Hardware des Computers, wobei dann die Virtualisierungssoftware ein eigenes Betriebssystem beinhaltet.
Einen Überblick intelligenter IT-Konzeptenzum Betrieb von Rechenzentren liefert Ihnen der Beitrag Strom, Klima, Fläche: Rechenzentren am Limit. Das intelligentes Server-Management Stromkosten sparen kann vermittelt der Beitrag Cool on Demand.
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