
Vom 03.03.2008
Grundlagenserie Business Intelligence
Business Intelligence (Teil 6): Informationsverteilung und Wissensmanagement
Sollen die Ergebnisse von BI-Analysen unternehmensweit genutzt werden, müssen sie dokumentiert und in adäquater Form Mitarbeitern zur Verfügung werden. Content Management Systeme und zentrale, personalisierbare BI-Portale leisten hier wertvolle Hilfe.
BI-Analysen und deren Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse, die unternehmensrelevante Entscheidungen wesentlich erleichtern können. Doch nicht immer werden diese Erkenntnisse von Mitarbeitern ausreichend berücksichtigt.
In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass die Analysen und Ergebnisse nur von einer kleinen Teilmenge von Nutzern verwendet werden, für die die Resultate wichtig sind. Absichtlich oder unabsichtlich werden BI-Analysen oft nicht weitergegeben, so dass manchen Entscheidungsträgern und Abteilungen wichtige Analyseresultate verschlossen bleiben.
Die Gründe für die suboptimalen Informationsversorgung sind vielfältig. So kann beispielsweise nur ein eingeschränkter Nutzerkreis auf die Analyseergebnisse von Data Mining Systemen Zugang haben. Oder die Auswahl der Adressaten für die manuelle Weitergabe der Analyseergebnisse erfolgt subjektiv. Mit am häufigsten aber dürften BI-Analysen sein, die bestimmte Abteilungen durchführen, ohne dass andere davon Kenntnis haben.
Diese mangelhafte Informationsversorgung hat Ineffizienzen zur Folge, die den Erfolg von BI-Analysen langfristig untergraben. Diese lassen sich nur dadurch beheben, dass die Unternehmenskommunikation verbessert wird und BI eng an das Wissensmanagement von Unternehmen angebunden wird.
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