
Vom 23.01.2008
Grundlagenserie Business Intelligence
Business Intelligence (Teil 2): Datensammlung und Data Warehouses
Interne und externe Unternehmensdaten bilden den Unterbau von BI-Systemen. Deren Zusammenstellung zu entscheidungsrelevanten Informationen ist eine hochkomplexe Angelegenheit. Data Warehouses, Data Marts und andere Technologien helfen dabei.
Die Sammlung, Speicherung und Aufbereitung von Daten ist der erste Schritt, wenn es um die Generierung management-relevanter Informationen geht. Sie ist Grundvoraussetzung für den Einsatz von BI-Analysesystemen und bildet quasi deren Unterbau.
In der Praxis kommen unternehmensrelevante Daten meistens nicht aus einem zentralen System, sondern sind auf verschiedene Subsysteme, oftmals redundant, verteilt. Die Abfrage nach bestimmten Informationen ist dadurch schwierig realisierbar und fehlerbehaftet, da verschiedene Datenbasen unterschiedliche Ergebnisse liefern können.
Die relevanten Daten aus diesen heterogenen, unternehmensinternen und –externen Quellen müssen also erst einmal sinnvoll zusammengestellt, bereinigt und geordnet werden, um eine Verknüpfung von Informationen und eine weitere Analyse zu erlauben.
Data Warehouses und deren Varianten übernehmen in diesem Schritt die entscheidende Rolle. Sie stellen die Daten für die weitere Verarbeitung bereit und sollen die Qualität, Integrität und Konsistenz des Datenmaterials gewährleisten.
Bildlich gesprochen geht es in diesem Beitrag um den „Keller des BI-Hauses“ und dem Zusammenspiel mit „dem Erdgeschoß“ (siehe Grafik). Die in mehreren Kellerabteilungen enthaltenen Daten müssen dabei über „Rohre“ in die Container im Erdgeschoß transportiert werden.
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