
Vom 18.01.2007
PCs, Server & Xbox 360: Power-CPUs universell erfolgreich
Kaum eine Prozessorarchitektur wird so vielseitig eingesetzt wie die von IBMs Power-CPUs. Von Servern bis hin zu den Konsolen Xbox 360, PS3 und Wii nutzen alle Prozessoren auf Power-Basis. Wir stellen die Besonderheiten der Architektur heraus.
Die Power-Architektur von IBM zählt neben dem SPARC-Design zu einer weiteren RISC-Prozessorlinie, die Kompatibilität, Skalierbarkeit und Performance im professionellen Umfeld bietet. Für den Consumer-Markt wurde auf diesem Design 1991 gemeinsam von Apple, IBM und Motorola (AIM) – ursprünglich für den Einsatz in PCs – der PowerPC-Prozessor (PPC) entwickelt.
Die Embedded- und im Auftrag gefertigten Versionen kommen aber auch in den Spielekonsolen Gamecube, Xbox 360 und Wii sowie in HPC-Systemen zum Einsatz. Bekanntermaßen hatte der PowerPC-Prozessor im Apple Macintosh Computer von 1994 bis 2006 den größten Erfolg, bevor Apple auf x86-Prozessoren umgestiegen ist.
Doch Apples Abkehr von den PowerPC-Prozessoren bedeutet für die Power-Architektur keineswegs das Aus. IBM stellt Mitte 2007 den mit Spannung erwarteten neuen POWER6 vor, eine Highend-CPU mit über 4 GHz Taktfrequenz. Der Cell BE in Sonys PS3 basiert auf einem Power-Core, und viele neue Geräte wie die Spielekonsole Nintendo Wii setzen auf Power-CPUs.
In diesem Artikel informieren wir Sie über die Architektur der Power-Prozessoren und deren Leistungsfähigkeit. Außerdem führen wir die vielfältigen Varianten der Power-CPUs auf.
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